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Und sie lebt doch (noch)!

!!108 kg!!

 

Und ein BMI von 36. Definitiv viel zu viel und bei eingeschränkter Leberfunktion auch durchaus sehr gefährlich.

Das ist das Ergebnis eines stressigen Monats. Prüfungsstress, Stress im Freundeskreis und in der Familie. Noch dazu kam eine böse Fußverletzung, die eventuelle Trainingsmöglichkeiten komplett ausgeschaltet hat.

Da ich mir nun aber angewohnt habe nicht immer alles zu erzählen, hat in meinem Freundeskreis wohl auch niemand bemerkt, dass ich in letzter Zeit Schmerzen beim Lachen habe oder vor ein paar Wochen nicht schmerzfrei gehen konnte. Besonders auf der Leipziger Buchmesse war beides äußerst hinderlich und schmerzlich.

 

Ja, was habe ich nun vor?

Nun, ich habe ausgerechnet, dass ich fürs Erste auf knapp 75 kg kommen sollte, um einen normalen BMI zu erreichen. Das heißt: 33 kg müssen weg!

 

Punkt 1: Keine Panik.

Klar muss ich aufpassen, aber radikal etwas ändern zu wollen ist das falscheste, was man tun kann. Durch die Engstirnigkeit meines Vaters kann ich Bitten, wie „Kauft bitte keine Schokolade mehr!“ oder „Lasst die Fertigpizza im Kühlregal!“ komplett vergessen.

Ich muss meine Ernährungsumstellung mehr oder weniger allein durchziehen.

Und das Beste: Mein Vater unterstützt mich nicht dabei. Er bietet mir stattdessen lieber Eis, Kekse, Kuchen oder sonst was an und akzeptiert erst beim 4. Mal ein „Nein!“. Nervig, auf Dauer…

 

Nun, ich habe angefangen mich wieder intensiv über das Thema Ernährung zu informieren. Hinzu kommt, dass ich demnächst die Ecke mit dem Süßkram dahin verbanne, wo sie hingehört. In die Schublade, an die nur mein Vater geht. Dann ist das Zeugs zwar da, aber nicht in meinem Blickfeld. Soll er meckern, ist mir dann egal.

 

Mein erster Zwischenschritt zum großen Ziel sind 5 kg weniger.

Und damit ich dafür auch eine Belohnung habe, plane ich beim Erreichen des Ziels eine Sammelfigur von Death Note für knapp 120€ zu kaufen.

Wenn dann wieder 10 weitere Kilos weg sind, kommt die zweite Figur dazu. Ich weiß, 120€ sind viel Geld, aber ich möchte die Figuren haben und habe somit einen Ansporn die Umstellung zu Anfang durchzuhalten.

 

Wenn ich jetzt tagsüber mal das Verlangen habe etwas zu naschen, wird das ein Stück dunkle Schokolade mit vieeeel Kakaoanteil sein. Und sollte ich irgendwann doch noch mal etwas anderes naschen, schreibe ich es in mein groooßes Sündenbuch mit Datum und Uhrzeit. Vielleicht wird mich das dann irgendwann so nerven, dass ich bei meinem Stück Schokolade bleibe.

 

So, was noch?

Präsentationsprüfung am 08.04.2008 mit dem Thema „Anime & Manga – Nur für kleine Kinder?“. Das ist mein momentan schlimmster Stressfaktor von schulischer Sicht.

 

Größte Angst?

Sportunterricht morgen und am Freitag. Bockspringen. Ich mache das sehr gerne, aber da ich wieder so viel zugenommen habe und nach einem einzigen Sprung schon stechende Schmerzen im Arm hab, habe ich Angst, dass ich mir dabei was breche. Ja, das ist meine momentan größte Angst.

 

Aber das wird sicherlich nur halb so schlimm. So, wie jedes Jahr!

 

Na dann bis bald!

 

Eure Fiona

1 Kommentar 2.4.08 21:39, kommentieren

Ready for the Beginning

 

Ich fühle mich erleichtert und beflügelt. Die Präsentationsprüfung ist vorbei und mein größter Stressfaktor dementsprechend *PENG* ausgeschaltet!

Es hat mich echt viele Nerven gekostet und ich bin immer noch nicht leichter geworden. Was aber auch kein Wunder ist, denn mein bester Freund und ich haben nach der Prüfung eine Tafel Schokolade geschlachtet, weil wir so nervös waren…

Nun ja, im Endeffekt war ich mehr als enttäuscht über den Ausgang der Prüfung. Unsere Prüferin hat sich richtig anmerken lassen, dass sie einfach keinen Bock hatte! Ohhhh, musste Madame wieder so viele Vorträge hören… Es regt mich immer noch auf!

Na ja, jetzt ist das erstmal erledigt und ich kann mich endlich auf wichtigere Dinge konzentrieren.

Ich hab’ mich auf www.abnehmen.com angemeldet. Ich finde dort im Forum Gleichgesinnte und tolle Rezepte inklusive Tipps!

Meine Mutter und ich haben heute gleich was gekocht, was richtig gut schmeckt: Spaghetti Bolognese.

Die Bolognese ist selbst gemacht und die Spaghetti sind Vollkornnudeln.

Soße kann man einfrieren und in der Woche noch mal essen.

Auch gut ist es Gemüsesuppen zu essen.

Zukünftig wollen meine Mutter und ich eine Grundsuppe anlegen (Wasser + Tiefkühlgemüse + Brühwürfel) und die kann ich dann bei jedem Auftauen nach Belieben verfeinern.

So blanko, mit Nudeln, vielleicht auch mal mit Reis, mit Fleischbällchen, mit Ei oder vielleicht auch mal mit Käse und japanischen Buchweizennudeln? Kann man daraus alles machen. Auf die Schnelle fallen mir also 5 Variationen ein, die man aus dieser Grundsuppe machen kann! Ich werde also nicht verhungern.

Vor kurzem hab’ ich die Bedienungsanleitung für meinen Hometrainer gelesen und herausgefunden, dass mir das Ding auch sagt, wenn ich mit idealem Puls trainiere. Ich muss ihm bloß mein Alter sagen.

Hab ich gemacht. Ich bin 15 und trainiere dementsprechend im Idealfall mit einem Puls von 133 plus/minus 10. Es funktioniert gut, ist angenehm, weil ich jetzt einen gleichmäßigen Tritt hab, ich bin begeistert!

Wenn es jetzt so weiter geht, kann es ja nur noch besser werden mit mir. Ich bin zuversichtlich, habe ein Ziel und habe momentan eigentlich keinen allzu großen Stressfaktor!

Bis dann!

Eure Fiona

 

1 Kommentar 12.4.08 21:08, kommentieren



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